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Basistherapie: Kalzium und Vitamin D
Unter Basistherapie versteht man die ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D. Sie ist ein wichtiger Begleiter jeder medikamentösen Behandlung. Empfohlen werden etwa 1.000 Milligramm Kalzium und 800 bis 1.000 IE Vitamin D pro Tag.
Kann der Bedarf nicht über Ernährung und Sonnenlicht gedeckt werden, ist eine Ergänzung durch Präparate möglich und teilweise notwendig. Die Kosten werden unter Umständen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
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Antiresorptive Wirkstoffe – Knochenabbau hemmen
Diese Medikamente bremsen die Aktivität der knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten). Dazu gehören:
- Bisphosphonate – als Tablette, Spritze oder Infusion
- Denosumab – als Spritze alle sechs Monate
- Selektive Östrogenrezeptor-Modulatoren (z. B. Raloxifen) für Frauen nach den Wechseljahren
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Osteoanabole Wirkstoffe – Knochenaufbau fördern
Bei sehr hohem Bruchrisiko können Wirkstoffe eingesetzt werden, die aktiv neue Knochensubstanz aufbauen – etwa Teriparatid oder Romosozumab. Sie werden für einen begrenzten Zeitraum gegeben und anschließend meist durch eine knochenabbauhemmende Therapie fortgeführt.
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Welche Therapie passt zu mir?
Die Wahl des Medikaments richtet sich nach Ihrem individuellen Bruchrisiko, Ihren Vorerkrankungen, Ihrer Nierenfunktion und Ihren Wünschen – zum Beispiel, ob Sie lieber eine Tablette oder eine Spritze in größeren Abständen erhalten möchten. Regelmäßige Kontrollen sichern den Therapieerfolg.