Je früher Knochenschwund erkannt wird, desto wirksamer lässt er sich behandeln. Im Osteoporosezentrum Medicus MVZ Berlin klären wir Ihre Beschwerden strukturiert ab – von der Anamnese über die Knochendichtemessung (DXA) bis zur Laboranalyse.
Bleibt Osteoporose unerkannt, schreitet sie weiter voran – und mit ihr die Beschwerden. Weil die Erkrankung zu Beginn kaum Symptome verursacht, wird sie häufig erst zufällig oder nach einem Knochenbruch entdeckt.
Haben Sie den Verdacht, dass bei Ihnen eine Osteoporose vorliegen könnte, sprechen Sie uns gezielt darauf an. Mit unseren diagnostischen Möglichkeiten gehen wir den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund und schaffen die Basis für eine passende Therapie.

Die Leitlinie des Dachverbands Osteologie (DVO) sieht eine strukturierte Basisdiagnostik vor. Bei verminderter Knochendichte oder Verdacht auf Brüche folgen gezielte weitere Untersuchungen.
Wir erfassen Ihre Vorgeschichte und persönliche Risikofaktoren, prüfen mit einfachen Tests Mobilität und Sturzneigung und achten auf Hinweise auf unentdeckte Knochenbrüche.
Basisdiagnostik
Die Osteodensitometrie zeigt, wie stabil Ihre Knochen sind. Sie hilft, das Risiko künftiger Brüche einzuschätzen und die Notwendigkeit einer medikamentösen Therapie zu prüfen.
Basisdiagnostik
Blut- und Urinwerte schließen andere Knochenerkrankungen aus und decken mögliche Ursachen auf – etwa eine Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes. Auch die Nierenfunktion wird geprüft.
Bei auffälligem Befund
Besteht der Verdacht auf einen unentdeckten Knochenbruch oder soll eine bekannte Osteoporose genauer beurteilt werden, ergänzen Röntgenaufnahmen die Diagnostik.
Bei Verdacht auf Brüche
In seltenen Fällen kann zusätzlich eine Knochenbiopsie sinnvoll sein, um letzte Zweifel auszuräumen.

Standard ist die Dual-Röntgen-Absorptiometrie, kurz DXA oder DEXA. Gemessen wird an Lendenwirbelsäule und Oberschenkelknochen – so sind die Ergebnisse unabhängig vom Messtermin oder der untersuchenden Ärztin vergleichbar.
Sie liegen entspannt auf einer Untersuchungsliege, während ein Messarm über Lendenwirbelsäule und Hüfte geführt wird. Die DXA-Messung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.
Ja, jedoch nur in sehr geringem Umfang. Die Dual-Röntgen-Absorptiometrie ist deutlich strahlungsärmer als eine herkömmliche Röntgenaufnahme.
Seit dem 1. Januar 2014 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Knochendichtemessung unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne vorausgegangenen Knochenbruch – nämlich dann, wenn ein konkreter Verdacht auf Osteoporose besteht und eine Behandlungsabsicht vorliegt.
Laboruntersuchungen helfen, andere Knochenerkrankungen auszuschließen und mögliche Ursachen der Osteoporose zu erkennen – etwa eine Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes. Zudem wird die Nierenfunktion geprüft, da einige Medikamente bei stark eingeschränkter Nierenfunktion nicht geeignet sind.
Röntgenbilder werden ergänzend eingesetzt, wenn der Verdacht auf einen bislang unentdeckten Knochenbruch besteht – zum Beispiel an der Wirbelsäule – oder eine bekannte Osteoporose genauer beurteilt werden soll.
Vereinbaren Sie Ihren Termin zur Osteoporose-Diagnostik – wir begleiten Sie von der ersten Untersuchung bis zum Befundgespräch.