Wirbelkörperbrüche: Vertebroplastie und Kyphoplastie
Stabile Wirbelkörperbrüche heilen meist ohne Operation – mit Schmerztherapie, Bewegung und gegebenenfalls einer Rücken-Orthese. Halten starke Schmerzen trotz konservativer Behandlung über Wochen an, können minimal-invasive Verfahren eine Option sein.
Bei der Vertebroplastie wird Knochenzement in den gebrochenen Wirbelkörper eingebracht, um ihn zu stabilisieren. Bei der Kyphoplastie wird der Wirbel zuvor mit einem kleinen Ballon aufgerichtet. Beide Verfahren werden nur nach sorgfältiger Abwägung eingesetzt.




