Operation – Medicus MVZ Berlin, Bild 1Operation – Medicus MVZ Berlin, Bild 2Operation – Medicus MVZ Berlin, Bild 3
Operative Behandlung

Operation bei Osteoporose

Die meisten Menschen mit Osteoporose werden ohne Operation behandelt. Bei bestimmten Knochenbrüchen kann ein Eingriff jedoch sinnvoll oder notwendig sein. Hier erfahren Sie, wann – und wie es danach weitergeht.

Gut abwägen

Wann ein Eingriff sinnvoll ist

Im Mittelpunkt der Osteoporose-Behandlung stehen Basistherapie, Bewegung und Medikamente. Eine Operation kommt vor allem dann in Betracht, wenn ein Knochenbruch nicht ausreichend stabil heilen kann, die Stabilität des Skeletts gefährdet ist oder starke Schmerzen trotz konsequenter Therapie anhalten.

Ob ein Eingriff für Sie in Frage kommt, besprechen wir ausführlich mit Ihnen. Bei Bedarf überweisen wir Sie an spezialisierte Fachärztinnen, Fachärzte und Kliniken – und begleiten Sie anschließend in der weiteren Osteoporose-Therapie.

Operation bei Osteoporose
IndividuellJede Entscheidung für oder gegen eine Operation wird sorgfältig abgewogen.
Wissenswertes

Operative Möglichkeiten

01

Wirbelkörperbrüche: Vertebroplastie und Kyphoplastie

Stabile Wirbelkörperbrüche heilen meist ohne Operation – mit Schmerztherapie, Bewegung und gegebenenfalls einer Rücken-Orthese. Halten starke Schmerzen trotz konservativer Behandlung über Wochen an, können minimal-invasive Verfahren eine Option sein.

Bei der Vertebroplastie wird Knochenzement in den gebrochenen Wirbelkörper eingebracht, um ihn zu stabilisieren. Bei der Kyphoplastie wird der Wirbel zuvor mit einem kleinen Ballon aufgerichtet. Beide Verfahren werden nur nach sorgfältiger Abwägung eingesetzt.

02

Brüche an Hüfte, Oberarm und Handgelenk

Ein Bruch des Oberschenkelhalses wird in aller Regel operativ versorgt – entweder durch eine Stabilisierung des Knochens oder durch einen Gelenkersatz. Ziel ist es, schnell wieder mobil zu werden und Folgeschäden durch lange Bettlägerigkeit zu vermeiden.

Brüche an Oberarm oder Handgelenk werden je nach Art und Lage konservativ oder operativ behandelt.

03

Nach der Operation: Osteoporose weiter behandeln

Ein osteoporotischer Knochenbruch ist ein deutliches Warnsignal: Das Risiko für weitere Brüche steigt danach erheblich. Deshalb gehört zu jeder Bruchbehandlung eine konsequente Osteoporose-Therapie.

  • Abklärung der Knochendichte und der Ursachen
  • Medikamentöse Therapie zum Schutz vor weiteren Brüchen
  • Basistherapie mit Kalzium und Vitamin D
  • Bewegung, Muskelaufbau und Sturzprävention
Auf einen Blick

Wichtig zu wissen

Eine Operation ersetzt nicht die Behandlung der Osteoporose selbst.

  • Die meisten Brüche werden ohne Operation behandelt
  • Hüftbrüche werden in der Regel operiert
  • Minimal-invasive Verfahren bei Wirbelbrüchen möglich
  • Schnelle Mobilisierung nach dem Eingriff
  • Nach jedem Bruch: Osteoporose-Therapie starten
  • Nachsorge und Begleitung im Osteoporosezentrum
Häufige Fragen

Fragen zur Operation

Muss jeder osteoporotische Bruch operiert werden?

Nein. Viele Brüche – insbesondere stabile Wirbelkörperbrüche – werden konservativ behandelt. Brüche des Oberschenkelhalses werden dagegen in aller Regel operativ versorgt.

Was sind Vertebroplastie und Kyphoplastie?

Minimal-invasive Verfahren, bei denen ein gebrochener Wirbelkörper mit Knochenzement stabilisiert wird. Bei der Kyphoplastie wird der Wirbel zuvor mit einem kleinen Ballon aufgerichtet.

Wie geht es nach der Operation weiter?

Ein osteoporotischer Bruch erhöht das Risiko weiterer Brüche. Deshalb ist anschließend eine konsequente Osteoporose-Therapie besonders wichtig.

Medicus MVZ Berlin · Fennstr. 3

Wir beraten Sie persönlich

Vereinbaren Sie einen Termin im Osteoporosezentrum Berlin – wir finden gemeinsam die passende Behandlung für Sie.