01
Medikamentöse Schmerztherapie
Schmerzmittel werden individuell und stufenweise eingesetzt – von gut verträglichen Basismedikamenten bis hin zu stärker wirksamen Präparaten bei ausgeprägten Beschwerden, etwa nach einem Wirbelbruch. Ziel ist eine ausreichende Schmerzlinderung bei möglichst geringen Nebenwirkungen.
02
Physikalische Therapie und Physiotherapie
Ergänzend zur medikamentösen Behandlung helfen nicht-medikamentöse Verfahren, Schmerzen zu lindern und Verspannungen zu lösen:
- Wärme- und Kälteanwendungen
- Physiotherapie und gezielte Krankengymnastik
- Massagen und manuelle Verfahren
- Elektrotherapie (z. B. TENS)
- Akupunktur als ergänzende Methode
03
Bewegung trotz Schmerzen
Langfristige Schonung schwächt Muskeln und Knochen. Angepasste Bewegung – unter Anleitung und im schmerzfreien Bereich – ist daher ein zentraler Bestandteil der Schmerztherapie.
04
Hilfsmittel und Orthesen
Rücken-Orthesen können nach Wirbelbrüchen stützen, entlasten und die Haltung verbessern. Sie tragen so zur Schmerzlinderung bei und geben Sicherheit im Alltag.
05
Schmerzbewältigung und Entspannung
Chronische Schmerzen können sich im Nervensystem verfestigen („Schmerzgedächtnis“). Entspannungsverfahren, Stressabbau und der Austausch in Selbsthilfegruppen helfen, besser mit Schmerzen umzugehen.